Familie, Eigenheim, Vorsorge, Pensionierung und Erben – ein Modell, das alles verbindet.
Anna (40) und Marc (43), zwei Kinder, Eigenheim im Kanton Zürich. Sechs Fragen, die sich fast jeder Haushalt irgendwann stellt – und wie die Simulation sie sichtbar macht.
Marc zieht seine Pensionierung zwei Jahre vor. Im selben Moment rechnet das ganze Modell neu: Einkommen, Vorsorge, Steuern, Hypothek, Vermögen – über das ganze Leben von Anna und Marc. Nichts davon steht für sich.
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Marc will nicht von hundert auf null: mit 62 runter auf 60 Prozent, mit 65 die Vollpensionierung. Die Simulation kennt diesen Weg – Teilpensionierung in mehreren Schritten. Pro Schritt wählt Marc den Kapitalbezug – wie viel Pensionskasse als Kapital, wie viel als Rente – und der Umwandlungssatz macht aus dem Guthaben die lebenslange Rente: 6 Prozent heisst CHF 6'000 pro Jahr aus CHF 100'000.

Zwei volle Erwerbsleben ergeben nicht zwei volle Renten: Die AHV zählt die Einkommen aus den Ehejahren zusammen und schreibt jedem die Hälfte gut – das Einkommenssplitting – und kürzt beide Renten, sobald sie zusammen 150 Prozent der maximalen Einzelrente übersteigen – die Plafonierung. Die Simulation legt das auf die Zeitachse: jeder Rentenbeginn, das Jahr, ab dem gekürzt wird, und was im Haushaltsbudget tatsächlich ankommt.

Die grösste Zahl in Marcs Leben steht auf dem Pensionskassen-Ausweis – und was davon ankommt, entscheidet die Steuer mit: die Rente laufend als Einkommen, das Kapital einmalig bei der Auszahlung – die Kapitalleistungssteuer. Die Simulation zeigt diese Steuer für beide über die Bezugsjahre – Pensionskasse und Säule 3a getrennt, Kanton und Gemeinde eingerechnet, auf Basis der ESTV-Referenzdaten. Und weil ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse die Rechnung nochmals verändert, rechnet sie auch dessen Steuerwirkung mit – Jahr für Jahr.

Haus CHF 1.2 Mio., Hypothek CHF 800'000 – heute kein Problem. Aber die Bank rechnet vorsichtig – die kalkulatorische Tragbarkeit: Mit einem erhöhten Prüfzins gerechnet, sollen die Wohnkosten üblicherweise höchstens rund einen Drittel des Einkommens ausmachen; die effektive Tragbarkeit daneben rechnet mit den tatsächlichen Kosten. Marcs Einkommen sinkt mit der Pensionierung – in welchem Jahr wird es eng, und was ändert es, einen Teil der Hypothek zurückzuzahlen? Anna und Marc sehen es, bevor die Bank es sieht.

Die Frage stellt niemand gern – und genau deshalb gehört sie in eine Rechnung statt in schlaflose Nächte. Bei Invalidität durch Krankheit reiht die Simulation auf, was nacheinander einsetzt – Lohnfortzahlung, Taggeld, IV-Rente, die BVG-Rente der Pensionskasse, dazu Kinderrenten – und zeigt als Versorgungslücke, was zum bisherigen Einkommen fehlt; bei Unfall käme die Unfallversicherung dazu. Mit dem Was-wäre-wenn-Regler prüfen Anna und Marc, worüber sie mit ihrer Versicherung sprechen wollen.

Ab der Pensionierung fliesst das Geld in die andere Richtung: Vorher wandern Überschüsse automatisch in die Anlagen, danach wird daraus bezogen. Die Bilanz des Haushalts zeigt das über das ganze Leben – Bargeld, Anlagen, Eigenheim, Pensionskasse und 3a-Vermögen übereinander, die Hypothek als Schuld darunter, und über allem die Linie des Nettovermögens: was nach Abzug der Schulden bleibt. Anna und Marc sehen, ob die Linie bis ans Lebensende hält – und was eine Entscheidung von heute daran ändert.
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